Warum haben wir Liebeskummer?

Liebeskummer bezeichnet als ein informelles Leiden. Dieses Leiden beschreibt negatives Gefühl, das mit der Ablehnung verbunden, unerwiderte Liebe oder Abwesenheit von nahestehende Personen. Es kann sowohl als physische als auch geistige Symptome aufweisen.Es soll nicht mit dem verliebten Zustand verwirren, weil es mit dem köperlichen und geistigen Gefühl verbindet.Im medizinischen oder Psychologischen Bereich benutzt man der Ausdruck „Liebeskummer“ kaum.
Viele Menschen glauben, dass Liebeskummer als Erklärung für Sehnsüchte geschaffen wurde, aber es kann mit Depressionen und verschiedenen psychischen Problemen verbunden sein.
Liebe als psychische Krankheit
Die Literatur und die Poesie haben die Liebe oft als eine Art Wahnsinn beschrieben, und die Ärzteschaft verfolgt einen ähnlichen Ansatz. Nach Ansicht der Hippokratischen Medizin verblasst die leidenschaftliche Liebe fast immer oder verwandelt sich in‘ Liebesmelancholie‘ – das ist eine Form von Depression oder Traurigkeit.Die leidenschaftliche Liebe ist die Liebe in der „Flitterwochenphase“, dem Beginn der neuen Liebe, aber sie verbrennt sich selbst nach ein oder zwei Jahren, die mitfühlende Liebe ist das, was geschieht, nachdem die leidenschaftliche Liebe verblasst, sie ist ein stärkeres Band der Kameradschaft.In beiden Fällen kann Liebeskummer erlebt werden, wenn die Liebe verloren geht oder unerfüllt bleibt.

DerLiebe krank Antiochus I. Soter
1915 fragte Sigmund Freud rhetorisch:“Ist es nicht eine Art Krankheit und Verrücktheit, eine Illusion, eine Blindheit gegenüber dem, was der geliebte Mensch wirklich ist? Lange vor Freud sagte Plato 360 v. Chr. in seinem Buch „Die Liebe ist eine schwere Geisteskrankheit“, und Sokrates fügte hinzu: „Liebe ist ein Wahnsinn“. Die Liebeskrankheit ist nicht nur eine Ausdrucksform für die Kopf-über-Absätze, sondern wurde als eigentliche Krankheit studiert.

Wissenschaftliche Untersuchungen zum Thema Liebeskummer haben ergeben, dass die Verliebten eine Art Hochgefühl empfinden, das dem durch illegale Drogen wie Kokain ähnlich ist. Im Gehirn lösen bestimmte Neurotransmitter – Phenethylamin, Dopamin, Noradrenalin und Oxytocin – über zwölf verschiedene Gehirnregionen das Gefühl der Liebe „oder des Verliebens“ aus. Diese Neurotransmitter imitieren das Gefühl von Amphetaminen.

Ein Psychologe bekommt im Durchschnitt keine Überweisungen von Hausärzten, die „Liebeskummer“erwähnen, obwohl dies durch die Sprache von dem, was der Patient empfindet bekannt sein kann. Da die allgemeinen Symptome der Liebeskummer mit anderen Geisteskrankheiten in Verbindung stehen, wird es häufig fehldiagnostiziert oder es wird gefunden, dass mit allen Krankheiten gegenüber denen man stehen könnte, Liebe das zugrunde liegende Problem ist.6] Das ist unglaublich gefährlich, wenn man keine Hilfe sucht oder wenn man nicht zurechtkommt, weil die Liebe bekanntlich tödlich ist (eine Konsequenz, die zu Selbstmordversuchen führen könnte und so die alte Behauptung dramatisiert, dass die Liebe tödlich sein kann).

Liebeskummer Liebeslieder und traurige Lieder zum weinen und nachdenken: